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Ob im Schlafzimmer, Kinderzimmer, Flur oder in der Küche – man findet ihn heutzutage in vielen Haushalten und in verschiedenen Designs: der Vinylboden. Ein äußerst beliebter Bodenbelag, der durch seine vielseitige Optik überzeugt und gleichzeitig sehr pflegeleicht ist. Kein Wunder, dass Vinylböden teilweise ganze Haushalte unter den Füßen ausschmücken und im Laufe ihrer Lebensdauer so einiges mitmachen. Was aber, wenn der bisherige Fußboden nicht mehr gefällt oder auf Grund seines Alters erneuert werden muss? Möchten auch Sie Ihren alten Vinylboden entsorgen, wissen aber nicht, wie Sie ihn umweltgerecht und kostensparend loswerden können?

Aus welchem Material besteht ein Vinylboden?

Vinylboden besteht aus Polyvinylchlorid (PVC), was unter die Kategorie von Kunststoff fällt. Daher wird der Vinylboden auch als die moderne Form des klassischen PVC-Bodens bezeichnet. Damit Vinylböden lichtbeständig und elastisch bleiben, werden bei der Herstellung unter anderem Weichmacher zugesetzt. Diese sind jedoch unbedenklich, da bei der Produktion von in der EU hergestellten Böden die vorgeschriebenen Richtlinien und Höchstwerte der EU-Vorschriften eingehalten werden müssen. Die Schadstofffreiheit und das Recycling sind heutzutage wichtige Ziele bei der Herstellung.

Ein Vinylboden besteht in der Regel aus mehreren Schichten inklusive einer Dekorschicht. Er ist besonders pflegeleicht und in verschiedenen Designs erhältlich – von Stein- bis Holzoptik ist alles möglich. Er gilt zudem als äußerst langlebig und geräuscharm. Dabei unterscheidet man drei Arten von Vinylböden, die für jeden Bedarf ausgerichtet sind:

  • Vinyl auf HDF-Träger: ähnlich aufgebaut wie Laminat, 10 Millimeter stark, schwimmende Verlegung
  • Massiv-Vinyl: 5 Millimeter stark, als Klick-Vinyl zur schwimmenden Verlegung, zum Verkleben oder selbstklebend erhältlich
  • Hartvinyl: mehrschichtiger Aufbau (Deckschicht aus Vinyl, Trägerplatte aus Steinmehl-Kunststoff-Gemisch), geringe Aufbauhöhe

Wo kann ich meinen alten Vinylboden entsorgen?

Die meisten Hersteller geben schon beim Kauf Informationen über die umweltgerechte Entsorgung mit. Kleine Mengen Vinylboden entsorgen Sie am besten über den Sperrmüll – also auf einem Wertstoffhof in Ihrer Region. Es kann jedoch sein, dass der zuständige Abfallbetrieb die Entsorgung von Bodenbelägen als Sperrmüll ausschließt oder nur begrenzte Mengen zulässt. Informieren Sie sich daher im Vorfeld über die jeweils geltenden Abfuhrbestimmungen.

Größere Mengen Vinylboden können Sie immer in Wertstoffhöfen entsorgen. Bedenken Sie aber, dass Sie sich um den Transport selbst kümmern müssen. Falls Sie sehr große Mengen Vinylboden entsorgen müssen, kommt noch die Entsorgung über einen privaten Containerdienst in Frage. Gerade bei großen Renovierungen oder Kernsanierungen kann sich die Anmietung eines Containers lohnen, da in diesem auch andere Abfälle und Baustoffe gleicher Art mitentsorgt werden können.

In der Regel gilt beim Vinylboden entsorgen, diesen nicht in den gelben Sack bzw. in die gelbe Tonne zu werfen. Dieser Entsorgungsweg ist gemäß des sogenannten Dualen Systems ausschließlich für spezielles Verpackungsmaterial vorgesehen, das häufig mit einem grünen Punkt versehen ist. Hier wäre der alte Boden definitiv nicht umweltgerecht entsorgt. Ebenso gehören Alt Beläge aus Vinyl nicht in die Hausmülltonne. Lediglich die Entsorgung von kleinen Schnittresten kann über diesen Weg erfolgen. In den meisten Fällen würde eine Entsorgung über den Hausmüll sowieso die vorhandene Kapazität einer haushaltsüblichen Mülltonne übersteigen.

Was muss ich beachten, wenn ich Vinylboden entsorgen möchte?

In der Regel lässt sich Vinylboden ohne großen Kraftaufwand entfernen. Vor allem sollten Sie einen verklebten Boden vor der Entsorgung in der Größe anpassen, also in kleinere Stücke zerlegen bzw. zerschneiden. Die Zerkleinerung des Bodenbelags ist unabhängig von der gewählten Entsorgungsmethode zu empfehlen, da verklebter Boden nur in großen Stücken entfernt werden kann und daher sehr sperrig ist.

Falls es sich bei Ihrem Boden um einen Altbelag aus einem Zeitraum vor dem Jahr 1993 handelt, kann er unter Umständen Asbest enthalten. Ebenso können sich in älteren Belägen ggf. noch giftige Weichmacher befinden. Ob Ihr Belag dann als Sondermüll über eine Schadstoffsammelstelle entsorgt werden muss, erfahren Sie durch einen Anruf bei Ihrem öffentlichen Entsorger oder einem gewerblichen Entsorgungsunternehmen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Bevor Sie Ihren Vinylboden entsorgen, prüfen Sie vor der Entfernung des Bodens, ob dieser nicht als Untergrund liegen gelassen werden kann, wenn ein neuer Belag mit einer niedrigeren Aufbauhöhe darüber verlegt wird.

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