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Um den Kindern am Umzugstag Stress zu ersparen, kann man sie zum Beispiel bei den Großeltern unterbringen.

Bei der Frage, ob Eltern ihre Kinder den Umzugstag miterleben lassen sollten oder nicht, sind sich viele Erziehungsexperten uneinig. Die einen argumentieren, dass Kinder den Umzugstag besser verarbeiten, wenn sie sehen, wie die Kartons und Möbel verladen, abtransportiert und im neuen Heim wieder aufgebaut werden. Die anderen halten dagegen, dass der Umzugstag sehr hektisch ist und Eltern ihre Kinder vor diesem Stress bewahren sollten, indem sie sie bei Verwandten oder Bekannten unterbringen.

Wichtig ist, dass sich die Kinder nicht abgeschoben fühlen, sondern den Grund verstehen, warum die Eltern sie vor dem Umzugsstress bewahren möchten. Wenn die Wohnung leer geräumt ist, kann es helfen, wenn Eltern ihren Sprösslingen die Möglichkeit geben, sich von jedem Raum zu verabschieden. „Das hilft den Kindern loszulassen und sich ihrem neuen Leben zuzuwenden“ erklärt die Expertin.

Im Gegensatz zu jüngeren Kindern, die meist noch nicht die Geduld für einen langen Umzugstag aufbringen können, sind Jugendliche reifer. Aus diesem Grund sollten Eltern von Teenagern ihrem Kind die Entscheidung überlassen, ob es am Umzugstag mithelfen möchte oder nicht. Falls es den Umzug miterleben möchte, gilt es, eine Tasche mit den wichtigsten Sachen des Jugendlichen zu packen. Diese darf nicht in den Transporter verladen werden, sondern sollte für den Teenager den ganzen Tag über griffbereit bleiben. Zudem schadet es nicht, eine Alternative bereit zu halten, falls der Jugendliche die Lust am Helfen verliert – so ein Umzugstag kann schließlich sehr lange dauern.