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Was kostet die Einrichtung einer Halteverbotszone?

  • Die Preise für eine Halteverbotszone setzen sich immer aus mehreren Posten zusammen:
  • Bearbeitungsgebühren der zuständigen Behörde
  • Miete der Schilder bzw. Kosten für den Aufstellservice einer Firma
  • Sowohl die Gebühren der Behörde als auch die Servicekosten unterscheiden sich regional sehr stark:
  • Die behördliche Genehmigung kostet zwischen 12 und 40 Euro.
  • Die Miete für Schilder liegt bei 3 bis 15 Euro pro Tag (plus Kaution von bis zu 100 Euro).
  • Der Aufstellservice wird mit 60 bis 140 Euro in Rechnung gestellt.

Halteverbotszone selbst aufstellen oder Firma beauftragen?

Theoretisch können Sie selbst eine Halteverbotszone einrichten, dann müssen Sie …

  1. … einen kostenpflichtigen Antrag bei der örtlichen Behörde stellen.
  2. … selbst einen sicheren Platz für das Halteverbot finden und ausmessen.
  3. … Halteverbotsschilder mieten, zum Aufstellort transportieren und sicher aufstellen.
  4. … ein Aufstellungsprotokoll anfertigen.
  5. … nach dem Umzug die Verkehrsschilder zum Verleih zurückbringen.

Oder Sie legen all das in die Hände von Umzugsprofis – das erspart Ihnen eine Menge Stress und Aufwand. Gemessen daran, ist der Service mit 60 bis 140 Euro auch gar nicht so teuer. Bedenken Sie bei der Abwägung auch, dass Sie mindestens 2 Schilder brauchen, die 3 bis 5 Tage stehen – das kostet in Summe dann mancherorts schon fast so viel wie das Rundum-sorglos-Paket vom Dienstleister.

Gratis zum Umzug

Ein weiteres Argument für die Aufstellung durch eine Firma ist die Haftung im Schadensfall: Kippt z. B. ein Schild um und verletzt eine Person oder zerkratzt ein Auto, haftet dafür die Versicherung der aufstellenden Firma oder die Kasko-Versicherung des Autobesitzers. Bei einem DIY-Halteverbot müssen Sie für den Schaden aufkommen.

Wenn Sie mit einer Spedition umziehen: Fragen Sie nach, ob das Halteverbot für den Umzugstag im Preis inklusive ist, ob Sie das zubuchen können oder ob Sie eine externe Firma beauftragen müssen.

Geht’s nicht auch ohne Genehmigung?

Sie möchten ein Halteverbot für einen entspannten Umzug, aber kein Geld dafür ausgeben? Da sparen Sie am falschen Ende. Denn wenn Sie ohne behördliche Erlaubnis einen Teil der Straße blockieren, kann das als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet werden (§ 315b Strafgesetzbuch) und richtig Ärger geben – sogar bis hin zur Freiheitsstrafe.

Ohne Genehmigung bringt Ihnen auch die schönste Absperrung nichts, denn Sie haben keinerlei Handhabe gegen Falschparker – die parken dann nämlich gar nicht falsch, sondern sind im Recht. Ihr selbstgebasteltes Halteverbot hat keine rechtliche Relevanz. Ganz anders mit Genehmigung: Wenn jemand Ihre Halteverbotszone in Beschlag nimmt, können Sie die Polizei oder das Ordnungsamt anrufen. Die Beamten kümmern sich dann um die Räumung.

Kann man Falschparker aus dem Halteverbot abschleppen lassen?

Die Polizei wird zunächst versuchen, die Halter der falsch parkenden Fahrzeuge zu finden. Klappt das, gibt’s für die nur ein Knöllchen fürs Falschparken. Andernfalls wird abgeschleppt. Das kostet dann mehrere hundert Euro. Die Rechnung muss der Falschparker begleichen. Rufen Sie nicht auf eigene Faust den Abschleppdienst, sondern überlassen Sie das den Beamten.