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Ein Halteverbot lohnt sich immer dann, wenn die Parkplatzsituation vor Ort schlecht ist oder wenn vor dem Haus generell wenig Platz ist – Sie wollen die Couch ja nicht einmal um den kompletten Block tragen müssen. Ihre Umzugshelfer werden Ihnen kurze Wege also danken. Beim Umzug mit einer Spedition wird i. d. R. stundenweise abgerechnet, sodass sich auch da schnelle Strecken lohnen.
Meistens gelten Halteverbote nur auf einer Straßenseite. Sie können aber auch ein zweiseitiges Halteverbot beantragen, bei dem beide Straßenseiten gesperrt werden. Das macht z. B. in engen Altstadtgassen Sinn.

Wann muss man das Halteverbot beantragen?

Damit rechtlich alles seine Ordnung hat, müssen Sie Ihr Halteverbot etwa 2 bis 3 Wochen vor dem Umzug beantragen. Meistens ist dafür das Straßenverkehrsamt zuständig, manchmal aber auch das Landratsamt oder das Bezirksamt. Hier geben Sie an, für wann Sie das Halteverbot brauchen und wie viel Meter Sie absperren möchten. Planen Sie dabei immer 4 bis 5 Meter mehr ein, damit Sie mit dem Umzugstransporter bequem rangieren können.
Die Schilder müssen dann 2 bis 4 Tage vor dem Umzug aufgestellt werden. Der Grund: Autos, die jetzt noch im geplanten Halteverbot stehen, erhalten so die Chance, wegzufahren.

Was kostet die Einrichtung einer Halteverbotszone?

Die Preise für eine Halteverbotszone setzen sich immer aus mehreren Posten zusammen:

  • Miete der Schilder bzw. Kosten für den Aufstellservice einer Firma
  • Bearbeitungsgebühren der zuständigen Behörde

Sowohl die Gebühren der Behörde als auch die Servicekosten unterscheiden sich regional sehr stark:

  • Die behördliche Genehmigung kostet zwischen 12 und 40 Euro.
  • Die Miete für Schilder liegt bei 3 bis 15 Euro pro Tag (plus Kaution von bis zu 100 Euro).
  • Der Aufstellservice wird mit 60 bis 140 Euro in Rechnung gestellt.

Halteverbotszone selbst aufstellen oder Firma beauftragen?

Theoretisch können Sie selbst eine Halteverbotszone einrichten, dann müssen Sie …

  • einen kostenpflichtigen Antrag bei der örtlichen Behörde stellen.
  • selbst einen sicheren Platz für das Halteverbot finden und ausmessen.
  • Halteverbotsschilder mieten, zum Aufstellort transportieren und sicher aufstellen.
  • ein Aufstellungsprotokoll anfertigen.
  • nach dem Umzug die Verkehrsschilder zum Verleih zurückbringen.

Oder Sie legen all das in die Hände von Umzugsprofis – das erspart Ihnen eine Menge Stress und Aufwand. Gemessen daran, ist der Service mit 60 bis 140 Euro auch gar nicht so teuer. Bedenken Sie bei der Abwägung auch, dass Sie mindestens 2 Schilder brauchen, die 3 bis 5 Tage stehen – das kostet in Summe dann mancherorts schon fast so viel wie das Rundum-sorglos-Paket vom Dienstleister.